Der hölzerne Glockenstuhl im Freiburger Münster wurde im späten 13. Jahrhundert erreichtet. Trotz verschiedener Umbauten ist er weitgehend in seiner Originalsubstanz erhalten, eine detaillierte Schadensanalyse im Jahr 2016 ließ jedoch erhebliche bauliche Mängel erkennen, die eine umfangreiche Sanierung erforderlich machten.
Gleichzeitig wurde ein neues Möblierungskonzept für die Türmerstube erarbeitet, das sich in der Material- und Farbauswahl gegenüber der historischen Bausubstanz abhebt und Ausblicke in alle vier Himmelsrichtungen ermöglicht. Das neue Beleuchtungskonzept mit einer indirekten Wandausleuchtung unterstreicht die Architektur des mächtigen Glockenstuhls, der freistehend und ohne Verbindung an das umgebende Mauerwerk konstruiert wurde.
Statik: Guido Kremp
Holzrestaurierung: Arbeitsgemeinschaft Hagedorn und Pius Luib
Möbeleinbauten: designconcepts, Schreinerei Schwer Furtwangen
Lichtplanung: Ingenieurbüro Bamberger Walting
