Edingen - St. Bruder Klaus (2011)

Erbaut                    1958 - 1960
Innenrenovation    2011 - 2012

Der nach dem Vorbild der Kirche St. Karl in Luzern von Fritz Metzger aus dem Jahre 1933 von Manfred Schmitt-Fiebig 1958 - 60 realisierte Einheitsraum mit rundem Raumabschluss an der Chorseite und umlaufenden Schleuderbetonstützen zeigt einerseits die Orientierung des Kirchenbaus der Nachkriegszeit an der ununterbrochenen Entwicklung in der Schweiz und zum anderen den Einfluss von Egon Eiermann, renommierter Architekt und Hochschullehrer in Karlsruhe.
Bei der 2011 - 12 durchgeführten Innenrenovation wurde der liturgische Bereich neu geordnet, das Kirchengestühl wurde gekürzt und auf diese Weise die schlanken Säulen freigestellt und die Seitengänge großzügiger gestaltet. der Altarbereich war vor der aktuellen Renovierung noch völlig unverändert seit der Erbauungszeit. Im Zuge der künstlerischen Neugestaltung wurden die 3 oberen Altarstufen entfernt und eine einheitliche Fläche für den liturgischen Bereich geschaffen. Die Taufe wurde vor der Stufenanlage verortet, so dass im Angesicht der Gemeinde getauft werden kann. An der Stelle der Seitenaltäre wurde rechts die Marienfigur und links der Tabernakel aufgestellt. Der neue Altar wurde von dem Karlsruher  Bildhauer OMI Riesterer gestaltet, das große Hängekreuz in durchbrochener Bronze, als Lichtkreuz konzipiert, ist eine Arbeit der Künstlerin Barbara Jäger. Die ehemalige kleine Taufkapelle im hinteren Kirchenbereich wurde zu einem Beicht- und Meditationsraum umgestaltet.