Neuhausen-Steinegg - Maria Rosenkranzkönigin (2012)
Der Chorraum soll in zurückhaltender Weise für eine zeitgemäße Liturgie umgestaltet werden. Durch den Abtrag der zwei oberen Stufen der bestehenden Altarinsel kann der vorhandene Altartisch ein deutliches Stück Richtung Kirchenraum platziert werden.
Die Holzablagen der Kommunionbänke sollen entfernt werden um Kirchen- und Chorraum füreinander zu öffnen. Die aus Eisenguss anspruchsvoll gestalteten Unterbauten der Kommunionbänke bleiben erhalten, fassen den Standort des Ambos ein, werden zur Stele der Osterkerze umgearbeitet oder zu Kerzenständern umgerüstet. Der augenblicklich in eine Wandnische der Chorrückwand eingelassene Tabernakel soll künftig auf einer Stele, frei vor der raumhohen Glaswand des südlichen Chorraumes zu stehen kommen.
Ein wesentliches Manko des Raumes ist die katastrophal schlechte Beleuchtung. Diese muss durch ein, dem Raum zuträgliches, komplett neues Beleuchtungskonzept verändert und verbessert werden. In dem Zusammenhang müssen auch Elektrik und Schaltschrank erneuert, bzw. umgerüstet werden.
Auch der Blick zurück auf die Empore im Eingangsbereich der Kirche ist ernüchternd. „Fremd und alleingelassen“ wirkt die Konstruktion. Zusammen mit dem geplanten neuen Orgelinstrument und den erforderlichen baulichen Begleitmaßnahmen kann dieser Raumeindruck nachhaltig verbessert werden.
Die Gestühlsböden und Gestühl werden „grundgepflegt“, ansonsten aber belassen.
